
Rotatorenmanschettenruptur
Bei der Rotatorenmanschettenruptur handelt es sich um einen Teilriss oder ein vollständiges Reissen von einer oder mehreren Sehnen im Schulterbereich.
Die Rotatorenmanschette umschliesst das Schultergelenk und ist für die Stabilisierung des Gelenks zuständig. Ebenfalls zentriert sie den Oberarmknochen (Humerus) in der Gelenkpfanne, welche sich am Schulterblatt befindet und spannt zusätzlich die Gelenkkapsel auf.
Ist nun ein Teil gerissen, kann die Funktion gestört werden. Häufig kommt es zu folgenden Problematiken: Schmerzen, Bewegungseinschränkung und Kraftverlust.
Muss nun jede Rotatorenmanschettenruptur operiert werden?
Sicherlich nicht! Es kommt auf die Beschwerden und die geforderte Beanspruchung der Schulter an. Untersuchungen haben aufgezeigt, dass insbesondere viele Überkopfsportler (Volleyball, Handball, Werfer im Baseball,…) Risse in der Rotatorenmanschette aufweisen, und dies ohne grosse Beschwerdesymptomatik! ( Lesniak et al.: AM J Sports Med 2013)
Durch eine funktionsbezogene Therapie, kann die Physiologie wieder hergestellt werden. Dadurch können die Schmerzsymptomatik und Beweglichkeitseinschränkung beseitigt werden. Meist bleiben kleine Kraftverluste bestehen, welche durch ein Krafttraining kompensiert werden sollten.
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